Sonntag, 15. August 2010

Langes Intermezzo - und jetzt geht`s weiter

Hallo Zusammen,

ich habe lange nichts von mir hören lassen, das heißt aber nicht, dass gar nichts passiert wäre...
Deshalb zunächst ein ganz kurzer Überblick über die Aktivitäten der letzten Monate.

Eines der wich
tigsten Projekte war die Verwandlung des "Carports" in eine Laube.



Leider haben wir versäumt den Urzustand ausreichend zu dokumentieren, deshalb sieht man auf dem obigen Bild bereits einen weitgehend "aufgeräumten" Zustand.



Die eher hypothetische Reinform der Laube ist nur ein sehr instabiler Zustand:





Zwischenzeitlich ist die Laube wieder etwas benutzter und dient verstärkt dem Weinanbau:





Darüber hinaus haben wir uns intensiv dem Gartenbau gewidmet.





Wobei hier zunächst die Beseitigung von Altlasten im Vordergrund stand.




Im Ergebnis konnten wir den Garten bereits intensiv zum Gemüseanbau, zur Obsternte und zur Erholung nutzen.





Ergänzen kann man noch, dass auch die Gartenhütte zwischenzeitlich entrümpelt wurde (Beim Wertstoffhof haben wir inzwischen die Premium-Kundenkarte in Gold).



Mit der Urlaubssaison 2010 (Urlaub von der Erwerbsarbeit) sollte die Sanierung des oberen Bades beginnen.
Allerdings hätten wir (gefühlt) drei Monate vorher mit dem Planen und Aussuchen der Ausstattung, dem Preise vergleichen und Bestellen beginnen sollen.
Aber wir haben mehr den evolutionären, kreativ-chaotischen Ansatz gewählt.
Deshalb finden bei uns Planung, Vorbereitung, Umbau und Umplanung gleichzeitig statt.


Aber am Anfang steht ein Bad das irgendwie (noch) benutzbar scheint...







Aber damit das nicht so bleibt haben wir uns schweres Gerät besorgt (hier präsentiert von "Miss HILTI (TM) (c) 2014":








Die Folgen von einer Woche schwerem Körper- und Maschineneinsatz sind schon ganz viel versprechend...







Vera spricht ganz liebevoll von unserer blauen Grotte...




Wer jetzt meint, auf den nächsten Bildern müsste man mich beim Installieren und Fliesen-verlegen sehen, der hat keine Ahnung was man alles noch aus einer alten Bausubstanz heausreißen und herausbrechen kann...


Es schloss sich deshalb noch eine ganze weitere Woche Demonatage- und Abbrucharbeiten an.

Parallel haben wir versucht unsere Entscheidungs- und Beschaffungsmaßnahmen voranzubringen.
Bei der Firma Nürminger haben wir uns einige Inspirationen geholt, insbesondere bezüglich der Art der Fliesen und der jetzt geplanten Mosaik-Technik.

Für die italienischen Fliesen der Fa. ECO/ARKADIA haben wir das beste Angebot beim neuen
Fliesennetzwerk in Nürnberg bekommen.


Es gibt inzwischen sogar einen Plan wir das Bad aufgeteilt werden soll.







Duschwanne und Duschabtrennung haben wir beim Personalverkauf bei OBI bestellt.

WC, Waschbecken und Spülkasten/Wandmodul wurden bei Praktiker bestellt.
Rohrmaterialien waren ebenfalls bei Praktiker am günstigsten.



Schau mer mal wie weit wir nächste Woche kommen...




Schöne Grüße

Stadtvater



PS. Ach ja, da ist ja noch die Sache mit den Kollateralschäden...


Am Sonntag-Morgen des 8.08.2010 wurden wir von einem lauten Poltern geweckt.

Kurz darauf stand meine ältere Tochter in der Schlafzimmertüre, sie könne nicht auf die Toilette, da der Badspiegel im unteren Bad abgestürzt sei.
Genaueres könne sie allerdings nicht berichten, da sie ohne Brille unterwegs sei.
Eine persönliche in Augenschein-nahme brachte das ganze Ausmaß zu Tage (leider nicht fotografisch dokumentiert).
Nicht nur Badspiegel, sondern auch integrierte Beleuchtung und zwei Oberschränke hatten sich von der Wand gelöst.
Direkter Auslöser mussten wohl die Vibrationen durch den Abbruchhammer im darüber gelegenen Bad gewesen sein.
Allerdings lag die Ursache etwas tiefer und weiter in der Vergangenheit.
Man hat ja schon davon gehört, dass Spiegel durch Kleben befestigt werden.
Allerdings ist die klebende Befestigung von Oberschränken, insbesondere solchen, die mir den Badutensilien einer vierköpfigen Familie gefüllt werden, eine noch sehr neue und (offensichtlich) unerprobte Technik.
Da wir Spiegel und Badschränke unverändert vom Vorbesitzer übernommen hatten, haben wir uns um die Aufhängung des Spiegels und der Schränke nicht gekümmert, aber das scheint wohl zu den Pflichten von Hauserwerbern zu gehören.
Jedenfalls habe ich den eigentlich als arbeitsfrei geplanten Sonntag damit zugebracht Spiegel (unzerbrochen!) und Oberschränke wieder halbwegs (mit Dübeln, Schrauben und Haken) zu befestigen.
Allerdings wirkt das untere Bad auch dadurch langsam ziemlich sanierungsreif.
Verstärkt wird dies noch durch die freigelegte Fallleitung, die zwecks Querschnittsvergrößerung für das obere Bad ausgetauscht werden muss.



Sonntag, 13. Dezember 2009

Wochen 9 und 10; Wir leben uns ein! Wir vermehren uns!

Hallo Zusammen,

wie versprochen habe ich den Turnus für meine Blogs etwas verlängert, dafür werde ich den Blog etwas kürzer halten.

Helene (re.) und Freundin Laura (li.) konnten bereits den ersten Schnee "zusammenkratzen" und einen Schneeturm bauen.



(Dazu mussten Sie zwar den ganzen Schnee im Garten sammeln, aber immerhin.)


Langsam gelingt es uns auch zum Alltag zurückzufinden, putzen gehört dazu.



Das eine Bad müssen jetzt die Kinder putzen, aber eines bleibt dann doch den Eltern...

Soviel zum Alltag.
Damit es uns nicht langweilig wird, haben wir Zuwachs bekommen.
Seit Mittwoch wohnt bei uns auch Lady Olivia:



Damit steigt die Zahl der offiziellen Dombachstraße-62-Bewohner auf 5.
Wir haben diese ungefähr vierfarbige Katze am Mittwoch aus dem Tierheim geholt.
Am ersten Abend war es noch etwas ungewohnt, aber mit der Zeit werden wir uns schon eingewöhnen.
Sie ist auch sofort auf unser neues rosa Katzenklo gegangen!
Ansonsten liebt Olivia ruhige Plätze zum schlafen (möglichst ganztägig).
(Das Foto oben ist von heute. Wir hatten Besuch und ca. 7 Kinder sind durchs Haus getobt.
Das hat Olivia leider völlig verstört.
Weswegen Sie etwa 2,5 Minuten nach diesem Foto (und man könnte meinen Sie könnte kein Wässerchen trüben) einen "Haufen" hinter zwei Kartons in meinem Arbeitszimmer gemacht hat.
Danke Vera fürs "wegmachen"!
Das nächste mal sind die Kinder dran, ich hatte ja auch schon das Vergnügen...)

Aber es kommt ja auf die langfristige Perspektive an!
Deshalb haben wir auch das KiWoZi (ehem. Kinderwohnzimmer) kurzfristig in KaWoZi (Katzenwohnzimmer) umbenannt.



Hier empfängt Lady Olivia in ihrem Salon Gäste, die für ihren Zeitvertreib sorgen.


Mal ehrlich, wer bei diesem Anblick nicht "weich" wird, hat kein Herz:



Übrigens: Das "Blaue" ist eine von Vera selbstgemachte Filzmaus, die schon Jahre in einer Kiste auf ihre wahre Bestimmung gewartet hat.

Soviel für heute von Katzen und Menschen, bis bald.
Stadtvater

Sonntag, 29. November 2009

Woche 8, The End (of Kannenstraße)

Hallo Zusammen,

in dieser Woche haben wir mit größter Anstrengung alles getan, um unsere alte Wohnung leer (LEER), gestrichen (soweit nötig) und geputzt zu bekommen.
Mit Martins Hilfe haben wir am Montag unsere alte Küche zerlegt und in die Dombachstraße transportiert.
Hier wird sie unterschiedlichen Nutzungen zugeführt, z. Teil als Material- und Werkzeugschrank in unserem Heizungskeller, z. Teil als Brennholz, z. Teil wissen wir es noch nicht.

Im Laufe der Woche hat Vera geputzt, vorbereitet und gestrichen.

Am Freitag hatte ich noch einmal frei und wir haben Dachboden und Arbeitszimmer leer gemacht und unsere freundlichen Müllmänner vom Wertstoffhof noch einmal aufgesucht.

Mit vereinten Kräften haben wir auch diese Herausforderung gemeistert und konnten am Samstag Abend unsere Wohnung an die Vermieterin übergeben.
Wir wollten noch alle leeren Räume fotografieren, um ein bischen zu zeigen, warum wir hier vor fast 12 Jahren eingezogen waren aber nach einem Foto hat dann der Akku des Fotoapparats schlapp gemacht.
The End!



Vielleicht gibt dieses eine Foto zumindest eine Ahnung von der größe unseres "Tanzsaales".

So jetzt können wir uns ganz relaxed auf unser Haus konzentrieren.


Ansonsten war diese Woche geplant, dass wir am Montag Telefon und DSL in der Dombachstraße bekommen aber weder M-Net noch Telekom haben sich blicken lassen, so dass Vera ganz umsonst den ganzen Vormittag gewartet hat.
Aber zum Ersatztermin am Freitag kam dann tatsächlich ein Telekomiker und hat den Anschluss geschaltet.
Testen konnte er den Anschluss allerdings nicht.
Seine Begründung: "Die M-Net hat euch bestimmt einen Voice-over-IP-Anschluss" verkauft... Da müsst ihr erst die FritzBox anschließen".
Das ist natürlich Quatsch.
Analoges Telefon geht (mit dem richtigen Stecker) und Internet funktioniert (wenn ich den richtigen Benutzernamen eingebe) auch nach ein paar Versuchen.


Ach ja auf besonderen Wunsch kläre ich nachträglich noch auf, was aus meinem großen Amts-Schreibtisch geworden ist.
Hier gabe es bereits lange vor dem Umzug eine größere Diskussion, wie dieser in mein Arbeitszimmer im Spitzboden über dem Wohnzimmer kommen könnte.
Der wahrscheinlichste Plan war ursprünglich das sperrige Teil mit einem Gabelstabler auf Dachhöhe anzuheben, über Dielen bis zu meiner Fenstertüre schieben, selbige vorher auszubauen und dann den Schreibtisch reinzuziehen/schieben.
Aber es kam natürlich ganz anders.
Der Abtransport aus der Kannenstraße hat noch recht unspektakulär funktioniert.
Dann stand das Ding vor unserem hinteren Eingang in der Einfahrt.
Einige kräftige Helfer sind dann einige Stunden immer wieder um das Möbelstück herumgestrichen und haben dann doch andere Arbeiten ausgeführt.
Mein Bruder (Arbeitsmediziner) hat schon mal den Handlauf an der kleinen Treppe zu meinem Zimmer abgeschraubt, aber dann doch noch eine andere Aufgabe gefunden.
Schließlich hat sich sogar Vera bereiterklärt den Schreibtisch in ihrem ebenerdigen Atelier aufzunehmen.
Nur der Architekt unserer Wahl hat sich einen Gliedermaßstab genommen und das Treppenhaus und das Objekt der Begierde ausgemessen und dann konstatiert "das geht"!
Nach einer weiteren kurzen halbstündigen Diskussion haben ein Umwelt- und Entsorgungsfachmann, ein Maschinenbautechniker und ein Maschinenbauingenieur/FM-Master unter der Leitung eines Architekten angepackt und den Schreibtisch mit Kraft und Verstand die Treppe hochgetragen ohne irgendwo anzuschrammen!
Das ganze war eine Sache von 5 Minuten.



Allerdings ist es jetzt nicht mehr so leer und aufgeräumt...


Das muss für heute reichen.

Schöne Grüße
Stadtvater

Sonntag, 22. November 2009

Woche 7, Wir packen aus!

Hallo Zusammen,

wir packen aus!
Deshalb erfahrt ihr hier die ganze Wahrheit und die besteht darin, dass wir einfach zuviel "Grusch" für eine normale Familie haben.
Nachdem wir über 60 Kartons ausgepackt haben und noch fast die doppelte Anzahl auf uns wartet, stellt sich die Frage ob EIN Haus wirklich für uns ausreichend ist?

Da ich diese Frage momentan noch nicht beantworten kann, verweise ich zumindest auf die Erfolge und zeige euch einige eingeräumte (teilweise sogar aufgeräumte) Zimmer:

Wir beginnen wieder unterm Dach.
Das Prinzessinnenzimmer wird jetzt durch einen Kronleuchter (mit archaischen Leuchtmitteln) "bekrönt".




Auch das obere Bad nimmt langsam Gestalt an:



Das Schlafzimmer wird Wohlfühl- und Rückzugsoase.




In der Küche kann man jetzt nicht nur kochen, sondern auch Gäste empfangen.




Das Wohnzimmer wird auch noch ein bisschen wohnlicher.




Am Wintergarten lässt sich kaum noch etwas verbessern.




Abgesehen von den noch nicht ausgepackten Kartons, zieht bereits wieder etwas Normalität in unser Leben ein.




Da jetzt bis Weihnachten keine größeren Umbauten geplant sind, kann es sein, dass sich die Abstände zwischen den Posts etwas verlängern.

Liebe Grüße
Stadtvater

Dienstag, 17. November 2009

Woche 6, Extra-Post

Hallo Zusammen,

wie versprochen kommt hier ein Extra-Post mit den Bildern vom Tag 1 nach dem Umzug.

Hier zunächst das Prinzessinnenzimmer:



Hier hat Helene am Sonntag bereits die Hausaufgaben in den Rechner getippt.

Paulas grüner Salon ist noch etwas unübersichtlich.




Das Schlafzimmer könnte noch einen Zugewinn an Gemütlichkeit verkraften, aber man kann darin schlafen.




Das KiWoZi (Kinderwohnzimmer) muss eigentlich abgekürzt werden, da momentan der Raum für die lange Bezeichnung etwas zu klein wirkt.



Der weiße Schrank war übrigens der einzige Totalschaden, den wir (respektive ich) uns geleistet haben.
Das war allerdings schon letzten Montag, da habe ich den Schrank (am Samstag vorher gebraucht gekauft für Helenes Sachen) durch TAvGA (Totale Abwesenheit von Gehirn-Aktivität) zerstört und eine Schranktüre von oben bis unten gespalten (das geht tatsächlich, ohne Axt!).
Dank unseres engagierten Schreiners konnte die Türe wieder zusammengeleimt werden.


Für uns eine Form von Luxus, ein Lagerraum für Lebensmittel und Küchenutensilien in der Wohnung bzw. im Haus: Die Speis!




Die Küche hat zwar noch einen etwas funktionalen Charakter, aber sie bringt unser altes Küchenbuffet viel besser zur Geltung als in der alten Wohnung (einige Helfer haben sogar gefragt, wo wir das Buffet her haben, sie könnten sich nicht daran erinnern wo es in der Wohnung stand).




Mein Arbeitszimmer sieht noch nicht wirklich nach Arbeit aus (die findet momentan überall sonst im Haus statt):




Das Wohnzimmer nimmt auch langsam Gestalt an.



Hier wurde bereits die Sonntagstorte verspeist!


Der Wintergarten muss zwar noch von den Kartons befreit werden, aber dann wird er unsere Erholungsoase werden.




Veras Atelier lässt momentan die anstehenden Arbeiten, aber weniger die kommenden kreativen Schübe erahnen.




Insgesamt wird sich der Wohnlichkeitsfaktor noch deutlich verbessern, aber für uns ist es jetzt schon ein Quantensprung und "unser Haus"!

Liebe Grüße (insbesondere an meine Damen im Büro)
euer Stadtvater